Sandra 
Inked

History:

Meine Leidenschaft vor der Kamera entdeckte ich schon sehr früh. Als kleines Kind hatte ich immer Spaß daran fotografiert zu werden. Mein größtes Idol war und ist bis heute noch Marilyn Monroe. Ich liebe, was sie repräsentiert. Sie ist nicht 2 Meter groß und abgemagert, wie es heute leider viel zu oft zu sehen ist, sondern sie verkörpert den für mich „perfekten ” Feminismus. Ich finde, dass sich junge Mädchen viel mehr so jemanden zum Vorbild machen sollten, anstatt der ganzen Idealbilder, mit denen wir heutzutage andauernd in den Medien konfrontiert werden. 

Mein erstes richtiges Shooting hatte ich dann mit 18 Jahren und seitdem nicht mehr damit aufgehört. Wie sagt man so schön „mach dein Hobby zum Beruf und du wirst nie mehr arbeiten.“ Das trifft auf mich zu. Ich liebe es in verschiedene Rollen zu schlüpfen und mein eigenes Bild erstellen zu können. 

Meine Neigung zu Tattoos, Piercings und „dem Außergewöhnlichen“ entwickelte sich auch bereits in jungen Jahren. Wenn ich als Kind Barbies geschenkt bekam, blieben sie nicht lange nackt. Sie wurden von oben bis unten bemalt, mit der Begründung das sie sonst so langweilig aussehen. Was meine Eltern damals als „Phase“ betrachteten, wurde zu meinem Leben. Ich fing an, mir selbst Piercings zu stechen, meine Haare zu färben -umso bunter umso besser- und entwickelte meinen eigenen, für viele sehr extravaganten, Modegeschmack. Das brachte einem damals leider nicht immer Freunde, da die meisten Menschen das, was sie nicht kennen, leider erstmal verurteilen. 

Doch das war mir egal. Ich wollte ich sein, mich wohl fühlen in meiner Haut, ganz egal was andere dazu sagten. Das interessierte mich noch nie. Und so überredete ich meine Eltern, mit 17 Jahren mein erstes Tattoo bekommen zu dürfen. Was ich dann auch bekommen habe. 

Dann begann die für mich schönste Sucht der Welt.

 Mit 18 verbrachte ich jeden Monat mindestens eine Sitzung im Tattoostudio. Meine längste Sitzung war 9 Stunden, ohne Pause. Mein Ziel war es irgendwann 99% meines Körpers tätowiert zu haben. Das einzige was noch frei sein sollte ist mein Gesicht. Und jetzt, nach 6 Jahren, kann ich von mir behaupten es fast geschafft zu haben. Und so wurde ich dann zum bekannten Tattoomodel. Ich modelte schon bevor ich so stark wie heute tätowiert war, aber so richtig wohl in meiner Haut fühlte ich mich dann erst mit den ganzen Tattoos. 

Das Ganze nahm seinen Lauf, etliche Aufträge für Fotoworkshops, Einzelcoachings, Labelshootings oder Kooperationen, Magazine, Kalender, Werbeaufträge, usw. Ich wurde zu meiner eigenen kleinen Marke.

Und im Januar 2020 entschied ich mich dann dazu, dem ganzen noch die Krone aufzusetzen. Mit Hilfe meines Mannes designten wir mir mein eigenes Werbeauto, welches ich heute mit Stolz fahre. 

Ich sage mal so: "Man kann es auf der Straße nicht übersehen" 

Inzwischen habe ich eine ziemlich große Reichweite auf den sozialen Medien erlangt und bin so gut wie jedes Wochenende ausgebucht mit Shootings und Werbeaufträgen. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich mich damit noch lange nicht zufriedengebe. 

Ich bin sehr zielstrebig und ehrgeizig in dem, was ich tue. 

Seid also gespannt, wohin der Weg noch geht. Ich will die Menschen damit begeistern dass man alles erreichen kann, wonach man strebt und dafür nicht immer dem „Mainstream“ folgen muss. Man kann auch anders sein als der Rest und trotzdem erfolgreich. 

"Solange man das liebt, was man tut"

----- sandrainked ---